Rezension | Verliere mich. Nicht.

Verliere mich. Nicht. von Laura Kneidl
Reihe: Berühre mich nicht #2
Seiten: 480
Verlag: LYX
ISBN: 978-3-95818-955-3
Erscheinungsdatum: 26.01.2018
Format: Taschenbuch
Genre: Liebesroman

Klappentext

Sie fürchtet sich vor der Liebe. Doch noch mehr fürchtet sie, ihn zu verlieren …
Mit Luca war Sage glücklicher als je zuvor in ihrem Leben. Er hat ihr gezeigt, was es bedeutet, zu vertrauen. Zu leben. Und zu lieben. Doch dann hat Sage‘ dunkle Vergangenheit sie eingeholt – und ihr Glück zerstört. Sage kann Luca nicht vergessen, auch wenn sie es noch so sehr versucht. Jeder Tag, den sie ohne ihn verbringt, fühlt sich an, als würde ein Teil ihrer selbst fehlen. Aber dann taucht Luca plötzlich vor ihrer Tür auf und bittet sie, zurückzukommen. Doch wie soll es für die beiden eine zweite Chance geben, wenn so viel zwischen ihnen steht?
„Dieses Buch bricht einem das Herz und setzt es anschließend liebevoll wieder zusammen.“ Mona Kasten
Das große Finale der mitreißenden Liebesgeschichte von Sage und Luca! 
Quelle: LYX


Meine Meinung

Nach dem Ende des ersten Teils war mein Herz gebrochen, ich hatte sogar Tränen in den Augen. Der Entschluss den zweite Teil sofort auch zu kaufen stand mit den letzten Zeilen des 1. Teils fest.

Verliere mich. Nicht. knüpft nahtlos an die Geschehnisse des ersten Teil an, was ich sehr positiv finde.
Es geht mit gleich intensiven Emotionen weiter, und als Leser merkt man schnell, das Sage & Luca noch nicht miteinander abgeschlossen haben und immer noch das selber füreinander Empfinden wie im ersten Teil. Doch wer jetzt denkt, dass sich die beiden schon nach den ersten drei Kapiteln wieder versöhnt haben und zusammen sind der Täuscht sich. Die grosse Versöhnung zieht sich durch das ganze Buch und nicht nur die Herzen der Protagonisten werden wieder Stück für Stück zusammengeflickt, auch als Leser, hat man das Gefühl dass einem das Herz wieder repariert wird.

Dennoch war ich zwischendurch etwas enttäuscht von Sage, welche in diesem Teil einen manchmal völlig anderen Charakter vorzuweisen hatte als im ersten Teil. Zwar hat sie ihre Sturheit beibehalten, doch die Sage die immer wieder aufsteht und weiter macht, ist irgendwo zwischen den beiden Büchern verloren gegangen. Erst nach recht langer Zeit lässt sich wieder die Sage blicken, die man im ersten Teil so sehr ins Herz geschlossen hatte. Sie machte deutliche Fortschritte mit ihren Ängsten, was besonders im Verhältnis zu ihren Freunden sichtbar wird. Aber auch am Schluss des Buches, als sie eine Stärke aufwies, die ich ihr nach dem ersten Teil nicht zutraute.

Dafür war der Charakter von Luca ein Highlight auch wenn er wegen der verletzten Gefühle manchmal recht gemein zu Sage war, kann ich es mit ganzem Herzen nachvollziehen. Denn Sage hatte ihn recht übel verletzt, was auch durch die aufgesetzte Feindliche Fassade gegenüber Sage sichtbar war. Es dauerte recht lange, bis er seinen Stolz überwindet und seine wahren Gefühle für Sage zeigt. Seinen freundlichen, humorvollen Charakter hatte er aber dennoch nicht verloren.

Allgemein bekommt man als Leser in Verliere mich. Nicht. einen sehr schönen Einblick in die Gefühle von Luca, was mir im ersten Band etwas fehlte. Ich muss aber gestehen, dass mir dies erst nach dem Lesen des zweiten Teils bewusst wurde.

Der Schreibstil ist der gleiche angenehme, leicht verständliche und emotionale wie man ihn von Berühre mich. Nicht. schon kennt.

fruehlingskindsarah
fruehlingskindsarah
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