Venezianische Nächte

Venezianische Nächte – Felicity La Forgia
Genre: Erotik / Bdsm
Erschienen: Mai 2014
Ausgabe: Ebook
Seiten: 228 Seiten
ISBN: 978-3-864434-34-1
Verlag: Sieben Verlag
Preis: E-Book 6,99 EUR
Meine Alterempfehlung: ab 16/18


Klappentext
Wenn du aufwachst aus einem Traum und alle Masken fallen – hast du den Mut, den anderen zu erkennen für das, was er wirklich ist?
Das Leben läuft nicht rund für Clara Hummel. Nicht nur, dass sie von ihrem Ex-Freund durch eine neue Flamme ersetzt wurde, auch ihr Job hängt am seidenen Faden. Nur der Erfolg, den venezianischen Lingerie-Hersteller La Giarrettiera für ihren Arbeitgeber zu gewinnen, kann sie noch retten. Dafür reist sie mitten in der Karnevals-Zeit nach Venedig. Doch Niccolo Contarini denkt gar nicht daran, es ihr leicht zu machen, und seine Dessous über Claras Firma zu verkaufen.
Frustriert über ihren drohenden Untergang, stürzt sie sich ins venezianische Nachtleben – und in die heiße Affäre mit einem maskierten Cavalier. Was er ihr nicht zeigt, ist sein Gesicht, doch was er ihr zeigt, ist fremd, exotisch und verboten – aber auch einfach zu gut, um es sich entgehen zu lassen.

Meine Meinung
Cover:  Das Cover ist sehr schön gestaltet und es zeigt auch, um was es im Buch geht.
Nämlich um Verlangen, Lust, Maskerade …
Die Hauptfiguren sind ganz eindeutig  Clara Hummel und Niccolo Contarini.
Das Buch ist wie schon Amber Rain (das erste Buch das ich von Felicity La Forgia vorgestellt habe) ein wunderschöner, Erotikroman der einem die Welt der Lust auf eine sanfte Art ziegt. Felicity La Forgia hat mit diesem Roman eine weitere Bereicherung für unsere Sinne geschaffen.
Das Buch war zu keiner Zeit langweilig und dass Mass an Erotik stimmt genau. Was mir sonst noch sehr gut gefällt ist die Entwicklung der Geschichte selbst und auch diejenige der Charakteren.
Fazit: Venezianische Nächte ist ein MUSS für alle Erotik- und vor allem BDSM-Fans
Empfehlung: Ich Empfehle es auch denen, die noch nie einen BDSM Roman gelesen haben, jedoch schon länger mit dem Gedanken spielen einen zu lesen und nicht wissen womit sie beginnen sollen. Denn Venezianische Nächte ist so einfühlsam dass er “Neulinge” garantiert nicht vom Genre Abschrecken wird!
Meine persönlich Mega-Kurzfassung des Romans:
Vom Freund betrogen und kurz davor den Job zu verlieren, reist Clara nach Venedig. Mitten in der Karnevalszeit.
Während sie bei ihrer besten Freundin Sabine wohnt, trifft sie schon an ihrem ersten Karnevalsabend den mysteriösen Winterkönig, der sie nach und nach in eine neue für sie unbekannte Welt der Erotik führt.



Ausschnitt einer meiner liebsten Erotikszenen:
Schwärze. Absolute Schwärze. Ich versuche meine Hände zu bewegen. Nichts passiert. Glatt und seidig schmiegen sich die Fesseln um meine Handgelenke. Leise wispernd ein Anflug von Panik. Ich öffne die Augen, doch die Schwärze bleibt. Umhüllt mich wie ein Umhang aus schwerem, warmem Samt.
Sein Atem fächert über meine Wange, meine Schläfen, mein Gesicht.
„Silenzio, Bambina.“ Eine Stimme wie schwerer Rotwein. Ein wenig herb, ein wenig süß. Eine Stimme, die in den Kopf steigt und berauscht. Trotz seiner Warnung kriecht ein Wimmern aus meiner Kehle. Auch meine Beine werden von Fesseln gehalten. Ausgebreitet wie eine Opfergabe, liege ich auf einem Bett aus weichen Laken. Feuer züngelt zwischen meinen Schenkeln, bringt meine Haut zum Glühen.
„Das ist es.“ Seine Stimme klingt anders jetzt. Mit dem Allwissen, das nur der Träumende hat, weiß ich, dass er Italienisch spricht, und nicht mit mir. Es sind zwei Männer, die sich mir widmen, zwei, die mich kosten und streicheln und benutzen.
Ich erkenne das Feuer zwischen meinen Schenkeln als eine Zunge. Sie lockt und fordert. Hände, die meine Schamlippen spreizen, meine Klitoris zugänglich machen für die leckende, süß pochende Qual, die die fremde Zunge meinem Fleisch entlockt.
„Ich, ich will das nicht.“ Wieder reiße ich an meinen Fesseln. Der Mann zwischen meinen Beinen nimmt seine Zunge von meiner Klit. Erleichterung brüllt durch meinen Kopf, Verzweiflung durch meinen Unterleib. Eine Hand greift in mein Haar, hält meinen Kopf. Eine andere Hand drückt meine Schultern fest nach unten. Ausgeliefert.
„Shhht, Bambina.“ Dann, lauter und offensichtlich nicht zu mir. „Weiter, Tizian. Was sie will, ist nicht wichtig. Wichtig ist, was sie braucht.“




fruehlingskindsarah
fruehlingskindsarah
Artikel: 79

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.