Foolish Puckboy (Puckboys 4) by Eden Finley, Saxon James Serie: Puckboys #4
Herausgeber: Second Chances Verlag
Seiten: 300
Format: eBook
Erscheinungsdatum: 16.07.2026
ISBN: 9783989061446
Genres: LGBTQ+, Romance
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Nach seiner Scheidung will Aleksander Emerson vor allem eines: Spass. Allerdings hat er keine Ahnung, wie diese Dating-Sache funktioniert - schon gar nicht mit einem Mann. Bis er dem charismatischen Feuerwehrmann Gabe Crosby begegnet. Dieser macht ihm ein verlockendes Angebot: ungezwungene Dates, bei denen sich Aleks ausprobieren kann - und die sich viel zu schnell viel zu echt anfühlen.
Eigentlich wollte Aleks sich nicht gleich wieder in eine neue Beziehung stürzen. Und eigentlich ist ein gut aussehender, voll tätowierter Eishockey-Star überhaupt nicht das, was Gabe in seinem Leben wollte - schliesslich mag er Eishockey nicht mal. Und da wären auch noch ihre vollkommen unterschiedlichen Vorstellungen von der Zukunft ...
Foolish Puckboy war mein erstes Buch der Puckboys-Reihe. Obwohl es offiziell der 4. Band ist, hatte ich überhaupt keine Probleme, in die Geschichte hineinzufinden.
Darum geht es:
Als Feuerwehrmann Gabe Crosby zu einem vermeintlichen Hausbrand gerufen wird, erwartet er alles – nur keine Horde betrunkener Eishockeyspieler in schrillen Kostümen. Noch ahnt er nicht, dass ausgerechnet einer von ihnen sein nächstes Date werden könnte.
Nach seiner Scheidung wagt sich der Eishockeyspieler nur zögerlich zurück ins Datingleben. Auf Drängen seiner Freunde feiert er eine Party, die völlig aus dem Ruder läuft – und schließlich die Feuerwehr auf den Plan ruft. Dass Gabe ihn dabei im denkbar peinlichsten Moment kennenlernt und seine Freunde den attraktiven Feuerwehrmann auch noch für einen Stripper halten, macht die Situation nicht gerade besser. Heiß ist Gabe allerdings definitiv.
Kurzerhand schenkt Aleks den beiden Feuerwehrmännern Dauerkarten für die Eishockeysaison – in der Hoffnung, dass die peinliche Party seiner Freunde damit endgültig vergessen ist. Als sich die beiden kurz darauf wiedersehen und Aleks sich Gabe anvertraut, treffen sie eine ungewöhnliche Vereinbarung: Aleks darf mit Gabe das Dating und Beziehungen „üben“. Doch aus der lockeren Abmachung werden schnell echte Gefühle. Nur hatten sie von Anfang an klare Grenzen gezogen – oder etwa doch nicht?
Meine Meinung:
Zwischen Aleks und Gabe knistert es vom ersten Aufeinandertreffen an. Ihre Anziehung entwickelt sich glaubwürdig und nie überstürzt, sodass ich ihnen ihre Gefühle jederzeit abgenommen habe. Besonders gefallen hat mir, wie offen die beiden miteinander umgehen. Auch wenn sie ihre Gedanken manchmal erst sortieren müssen, reden sie über (fast) alles. Gabe gibt Aleks immer wieder das Gefühl von Sicherheit und genau richtig zu sein, wie er ist. Gleichzeitig versucht er ehrlich, dessen Welt als Eishockeyspieler zu verstehen – selbst wenn der Sport für ihn manchmal wenig Sinn ergibt. Aleks bemüht sich ebenfalls sehr, Gabe in seine Entscheidungen einzubeziehen. Dabei trifft er leider nicht immer die richtige Wahl und macht den einen oder anderen Fehler. Gerade das macht ihn aber umso authentischer, denn er reflektiert sein Verhalten und lernt daraus.
Mein einziger kleiner Kritikpunkt betrifft das Ende. Gerade weil die Kommunikation zwischen den beiden zuvor eine ihrer größten Stärken war, wirkte es auf mich etwas unpassend, dass ein wichtiges Thema plötzlich verschwiegen wird. Aleks verhält sich Gabe gegenüber plötzlich anders, ohne ihm zu erklären, was los ist, sodass Gabe völlig im Dunkeln tappt. Das fühlte sich für mich etwas konstruiert an. Zwar lösen sie das Missverständnis später in einem offenen Gespräch, trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass sie von Anfang an ehrlich miteinander umgehen.
Charaktere:
Aleksander Emerson wirkt auf dem Eis wie der typische Draufgänger. Abseits des Sports zeigt sich jedoch schnell, dass er deutlich ruhiger, nachdenklicher und stellenweise sogar etwas schüchtern ist. Genau dieser Gegensatz hat ihn für mich besonders sympathisch gemacht.
Gabe habe ich ebenfalls sofort ins Herz geschlossen. Er liebt den Adrenalinkick seines Berufs und macht keinen Hehl daraus, dass genau das einer der Gründe war, warum er Feuerwehrmann geworden ist. Gleichzeitig besitzt er eine unglaublich geduldige und einfühlsame Art – besonders Aleks gegenüber, der seine ersten Erfahrungen mit einem Mann macht.
Stil:
Der lockere und angenehme Schreibstil hat dafür gesorgt, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Humorvolle Szenen wechseln sich mit gefühlvollen Momenten ab, wodurch für mich nie Langeweile aufkam. Gleichzeitig sorgt die Geschichte trotz ihrer Leichtigkeit immer wieder für emotionale Momente, ohne dabei unnötig dramatisch zu werden.
Wer humorvolle MM Romances mit liebenswerten Charakteren, einer tollen Dynamik und einer ordentlichen Portion Found Family liebt, sollte sich Foolish Puckboy unbedingt genauer anschauen. Besonders die offene Kommunikation zwischen den beiden Hauptfiguren hat mir richtig gut gefallen – auch wenn ich mir beim Ende etwas mehr Konsequenz gewünscht hätte.
